Kurz gesagt
Für die meisten kleinen Betriebe zwischen 500 und 2.000 € einmalig, plus etwa 30 € im Monat für Hosting und Pflege. Bei uns kostet eine Website mit einer Seite 500 €, jede weitere Unterseite 150 €, ein Shop 600 €, eine Online-Buchung 350 €, ein Dashboard zum Selbstpflegen 400 €. Ein Restaurant mit Speisekarte liegt damit bei 650 €, eine Praxis mit Team, Leistungen und Terminvergabe bei 1.150 €. Alles Endpreise inklusive Umsatzsteuer, Festpreis vor dem Start.
Warum die Preise so weit auseinanderliegen
Wer nach dem Preis einer Website fragt, bekommt Antworten zwischen 0 und 20.000 €. Beide stimmen, für verschiedene Dinge. Ein Baukasten kostet scheinbar nichts, eine Agentur in Mannheim rechnet in Tagessätzen. Dazwischen liegt das, was ein Betrieb in Neustadt, Landau oder Speyer wirklich braucht: eine Seite, die gefunden wird, die auf dem Handy funktioniert, und die jemand pflegt, wenn sich die Öffnungszeiten ändern.
Der ehrliche Maßstab ist der Umfang, nicht die Branche. Ein Friseur mit Preisliste und Online-Termin braucht mehr als ein Hofladen mit Öffnungszeiten, ein Weingut mit Shop mehr als beide. Deshalb rechnen wir in Bausteinen, und die stehen offen auf der Website.
Die Bausteine und was sie kosten
Alle Preise sind Endpreise inklusive Umsatzsteuer. Ein Kontaktformular, Impressum, Datenschutz, die Darstellung auf dem Handy und die Grundausstattung für Google sind kein Baustein, sondern immer dabei.
- Basis, eine Seite: 500 €. Hero, Text, Bilder, Karte, Kontakt. Reicht für Café, Hofladen, Handwerker ohne Referenzen.
- Jede weitere Unterseite: 150 €. Speisekarte, Zimmer, Leistungen, Team, Anfahrt.
- Dashboard zum Selbstpflegen: 400 € einmalig. Eigener Login, Texte, Bilder, Preise und Speisekarten selbst ändern, ohne Abo.
- Shop: 600 €. Produkte, Warenkorb, Zahlung.
- Buchung oder Terminvergabe: 350 €. Kalender, Verfügbarkeiten, Bestätigungsmail.
- Auffindbarkeit in Suchmaschinen und KI-Suche: 300 €. Ortsseiten, Leistungsseiten, strukturierte Daten.
- Weitere Sprache: plus 30 Prozent auf die Summe.
- Hosting und Pflege: 30 € im Monat, monatlich kündbar, inhaltliche Änderungen inklusive.
Drei Beispiele aus der Pfalz
Ein Restaurant in Sankt Martin mit Speisekarte: 500 plus 150, also 650 €. Mit Dashboard, damit die Karte im Sommer selbst geändert werden kann, 1.050 €. Ein Gästehaus mit Zimmern, Anfahrt und Buchung: 500 plus 300 plus 350, also 1.150 €. Ein Weingut mit Weinen, Geschichte und Shop: 500 plus 300 plus 600, also 1.400 €. Der Preisrechner auf unserer Webdesign-Seite rechnet jede Kombination in Sekunden.
Was Baukasten und Agentur wirklich kosten
Der Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace) kostet 15 bis 40 € im Monat, über fünf Jahre also 900 bis 2.400 €, und die Seite gehört dir am Ende nicht: Wechselst du den Anbieter, fängst du von vorn an. Dazu kommen die Abende, die du selbst hineinsteckst. Der Baukasten ist günstig, wenn du Zeit und Freude daran hast, und teuer, wenn nicht.
Die Agentur rechnet in Tagessätzen von 800 bis 1.200 € und braucht für eine Betriebswebsite fünf bis zwanzig Tage. Dafür bekommst du Konzept, Fotoshooting, Texter und ein Team. Für ein Unternehmen mit zwanzig Mitarbeitern ist das richtig, für den Hofladen zu viel.
Wofür du nicht zahlen solltest
Für eine Domain, die dem Anbieter gehört. Für „SEO-Pakete" ohne konkrete Seiten dahinter. Für eine Pflege-Pauschale, bei der jede Änderung trotzdem extra kostet. Für Vorlagen, die tausend andere auch haben. Und für ein Angebot ohne Festpreis: Wenn jemand den Preis erst nach dem Start nennt, ist das kein Angebot, sondern ein Risiko.